Author Topic: [gelöst] kernel panic bei fast jeder Gelegenheit  (Read 1101 times)

Offline ManfredB

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[gelöst] kernel panic bei fast jeder Gelegenheit
« on: August 12, 2010, 07:36:55 AM »
Hallo zusammen,

ich habe pclinuxos-2010 neu installiert. Grund: ich hatte keinen Zugriff mehr auf Maus und Tastatur
beim KDE-Login-Screen.

Danach habe ich dist-upgrade durchgeführt, um wieder auf den aktuellsten Stand zu kommen.

Doch nun mache ich die Beobachtung, das zB bei Nutzung von VMware-Workstation oder VMware-player
entweder beim Update einer Distribution oder bei der Installation ganz plötzlich an meiner Tastatur zwei
blaue Lämpchen blinken, ein untrügliches Zeichen, dass nun nichts mehr geht:

das gesamte System ist eingefroren, keinerlei Maus oder Tastatur-Zugriffe mehr möglich.

In gkrellm hören die Lämpchen auf zu blinken und die Fortschrittsbalken bleiben stehen.

Es bleibt mir nichts anderes übrig, als die Reset-Taste des Rechners zu drücken.

Doch wenn ich das oft genug gemacht habe, ruiniere ich mir langsam das System.

Merkwürdigerweise hatte ich diese Probleme bei der vorherigen Installation von PCLinuxOS nicht.

Im Gegenteil: ich war sehr zufrieden, dass ich bei dieser Distribution sowohl VirtualBox als
auch die VMware-Produkte ohne Einschränkungen nutzen konnte.

Erst nach der Neuinstallation kommt das Einfrieren alle Nase lang - und das nervt ziemlich.

Nun habe ich das unter Mandriva 2010 ausprobiert: das kommen diese Freezes nicht.

Also muss ich fragen, was bei PCLinuxOS der Grund ist?

Mein Rechner:

Intel(R) Core(TM)2 Quad CPU Q8200 @ 2.33GHz
Geforce GTS 250/PCI/SSE2
4096 MB RAM
Samsung SATA HD 1 TB
Mainboard Asus P5Q-Deluxe

Ich habe schon daran gedacht, RAM-Speicher zu überprüfen.
Aber Mandriva zeigt genau 4096 an, es kann also daran nicht liegen.

Auch die Festplatte hatte ich schon im Verdacht, da ich bei Gentoo
bei Updates Probleme hatte: der emerge-Prozess wurde immer wieder
unterbrochen, aber nicht wegen Fehlern in Programmen.
Vielmehr konnte ich den Befehl erneut eingeben, danach wurde
das Programm, das eben den Prozess beendet hatte, einwandfrei installiert.

Meine Vermutung also: PCLinuxOS nutzt CPU und RAM wohl anders
als Mandriva, oder hat jemand noch einen anderen Verdacht?

Gruss
Manfred
« Last Edit: August 13, 2010, 08:48:08 AM by ManfredB »

Offline angel02_de

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Re: kernel panic bei fast jeder Gelegenheit
« Reply #1 on: August 12, 2010, 09:42:54 AM »
Quote
.... oder hat jemand noch einen anderen Verdacht?
hattest du denn vor dem dist-upgrade auch ein dist-update durchgeführt?
Falls nicht könnte ich mir vorstellen, dass es daran liegen könnte.

Offline daniel

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Re: kernel panic bei fast jeder Gelegenheit
« Reply #2 on: August 12, 2010, 10:39:10 AM »
Um jeden Fehler aus den WEG ZU GEHEN, weißt Texstar drauf hin, Updates nur mit der Synaptic durch zu führen.
Weiterhin wird drauf hingewiesen nur eine Repositories zu aktivieren...
Wenn man diese beiden Tipps beherzigt, sollten 50% an Probleme weniger auftreten...

Offline ManfredB

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Re: kernel panic bei fast jeder Gelegenheit
« Reply #3 on: August 12, 2010, 11:34:02 AM »
Hallo angel02_de,

ich hatte vor der Neuinstallation auch schon dist-upgrade durchgeführt.

Hallo Leiche.

Danke für diesen Hinweis.

Das heisst also. dass ich keinerlei Updates machen soll,
denn in synaptic werden ja auch Updates angezeigt, z.B. KDE 4.4.5 ?

Gruss
Manfred

Offline daniel

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Re: kernel panic bei fast jeder Gelegenheit
« Reply #4 on: August 12, 2010, 11:45:31 AM »
Sorry, versteh ich jetzt nicht so ganz???
Starte Synaptic und klicke auf Neu Laden, die Paketquelle wird auf Aktualisierung untersucht.
Gibt es Aktualisierung, so werden diese angezeigt, klicke auf Aktualisierungen vormerken, jetzt werden alle aktuellen Updates vorgemerkt. Anbei werden nicht zu aktualisierende Pakete mit einen Hinweis ausgegeben, z.B. nicht erfüllbare Abhängigkeiten.
Letzter Schritt ist, Anwenden, darauf hin wird eine Information angezeigt die Du noch einmal mit OK bestätigst.

Sollte nun, was auch vorkommen kann, eine Meldung, dass nicht alle Pakete herunter geladen werden konnten, ausgegeben, so breche die Aktualisierung ab und versuche es später noch einmal...

Und ja alle Updates kannst Du mit der Synaptic fahren  ;)

Eine Frage noch zu dist-upgrade...
Hast Du auch vorher dist-update eingegeben?
« Last Edit: August 12, 2010, 11:48:06 AM by Leiche »

Offline ManfredB

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Re: kernel panic bei fast jeder Gelegenheit
« Reply #5 on: August 12, 2010, 01:59:22 PM »
Ich habe neu installiert und es so gemacht mit Synaptic.

Nun bin ich gespannt, ob es wieder passiert.

Wenn ja, berichte ich, wenn nein, setze ich auf gelöst :-)

Danke noch für die Information.

Gruss
Manfred

Offline ManfredB

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Re: kernel panic bei fast jeder Gelegenheit
« Reply #6 on: August 13, 2010, 08:21:57 AM »
Hallo zusammen,

hier nun ein Fazit meiner Erfahrungen:

1. Installation

Was mich bei meinem Rechner immer wieder wundert: mal geht  etwas, mal nicht.

Im Falle von PCLinuxOS habe ich so vielfältige Versuche gestartet, die erst heute
schliesslich und endlich zum Erfolg geführt haben.

Zunächst das Vorgehen:

pclinuxos-kde-2010.1.iso waren meine ersten Versuche.
Gebrannt auf CD-RW per k3b mit 8-facher Geschwindigkeit und im DAO-Modus.

Diese CD bootete einmal direkt bis auf den KDE-Desktop, doch scheiterte die
Installation unterwegs, weil plötzlich das gesamte System eingefroren war.

Dann der Versuch mit Copy to RAM, da funktionierte die Installation,
doch das letzte Update durch Synaptic erbrachte einen Fehler mit libattic.so
Konqueror liess sich zB nur über eine Fehlermeldung starten, während die
Einstellung der Uhr in der Taskleiste wegen dieses Fehlers überhaupt nicht funktionierte.

pclinuxos-kde-2010.07.iso war der andere Versuch, doch damit hatte ich von Anfang an Probleme,
weil weder so noch im RAM die Installation nicht lief, immer nach kurzer Zeit blieb der
Fortschrittsbalken stehen, nichts ging mehr.

Erst heute hat es das erste Mal nach Copy to RAM geklappt: die Installation lief durch.
Dadurch habe ich sofort KDE 4.4.5, auch wenn Synaptic eine erneuerte Version
schon wieder anbietet.

2. Nutzung

Die Spracheinstellung klappt bei PCLinuxOS einfach bestens durch AddLocale.
Auch VirtualBox lässt sich durch getvirtualbox holen und installieren ohne weiteres
Zutun des Nutzers.

Auch getopenoffice ist eine saubere Sache, zumal nach Installation auch noch
Schriften angeboten werden.

Inzwischen habe ich VirtualBox-3.2.8 und VMware-Workstation-7.1.1 installiert.

Ein guter Gradmesser - ob es Probleme gibt - ist Fedora-14-Alpha, die erste
Version des nächsten Releases. Diese lässt sich nur in VMware-Produkten installieren,
benötigt viele Resourcen, vor allem auch bei Updates.

3. Ergebnis

Bisher habe ich noch keinen weiteren Freeze erlebt, daher gehe ich davon aus,
dass der Weg über Synaptic und seine Update-Funktion der sichere ist.

PCLinuxOS sollte und ist nämlich meine Basis-Distribution, die ich für meine
Aufgaben sehr gerne nutze.
Schade wäre es gewesen, wenn die Einschränkungen bei Nutzung von VirtualBox
und VMware-Workstation eine solche Verwendung unmöglich gemacht hätten.

So schreibt nun hier ein wieder zufriedener Nutzer von PCLinuxOS.

Gruss
Manfred

Offline daniel

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Re: [gelöst] kernel panic bei fast jeder Gelegenheit
« Reply #7 on: August 13, 2010, 12:23:03 PM »
Freut mich zu lesen und weiterhin viel Spaß mit PCLinuxOS  ;)